Hui oder pfui Spinne?

Die angehenden JuniorförsterInnen der Klasse 4 a sind mutig, vorsichtig und wenn es sein muss blitzschnell. Egal ob Spinnen, Käferlarven, Hundert- oder Tausendfüßler … alle  Waldbodenbewohner wurden gesucht, unter verrottenden Baumstämmen gefunden und mehr oder weniger furchtlos eingefangen. Nachdem Herr Kurzeder vom Waldhaus  die beste Technik zum Einfangen von Spinnen vorgemacht hatte, waren unsere 21 Kinder der Klasse 4 a mit der Becherlupe im Wald unterwegs. Während die Nacktschnecke noch wenig Nervenkitzel beim Einfangen bedeutete, war das mit den Spinnen schon anders. Da mussten die mutigen ForscherInnen die Spinnen unter dem Laub aufspüren. Das  Becherglas super schnell darüberstülpen und den Becher sofort mit der Hand schließen. Das ein oder andere Kind musste kurz quietschen, doch nach einem halben Tag Juniorförsterprogramm, war das vorbei. Herr Kurzeder gab  im Waldhaus wichtige Informationen zu jedem gefundenen Waldbodentier. Er erklärte auch, dass unsere einheimischen Spinnen für uns Menschen harmlos  und sogar nützlich sind. Besonders geschickte Kinder der 4 a haben die kleinen Krabbeltiere vorsichtig in Petrischalen umgesetzt. Alle konnten nun die Tiere unter einem Vergrößerungsgerät betrachten. JuniorförsterInnen wissen, dass das Vergrößerungsgerät Stereomikroskop heißt, weil man mit zwei Augen gleichzeitig reinschauen kann. Während die eine Gruppe noch Steckbriefe mit Hilfe des Stereomikroskops anfertigte, baute die andere Gruppe Waldbodentiere aus Naturmaterialien nach. Das wird sicherlich noch eine spannende Waldtierausstellung in der Schule werden. Zwei weitere Termine im Wald sind geplant, damit die Kinder die Prüfung zum Juniorförster im Sommer auch bestehen können. Ein echt cooles Ziel der gesamten Klasse 4a.

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